No-deal Springer Nature
Die Verhandlungen zwischen dem Verlag Springer Nature und dem Schweizer Bibliothekskonsortium haben zu keiner neuen Read & Publish-Vereinbarung für den Zeitraum 2026–2028 geführt, sodass ab dem 1. Januar 2026 keine Vereinbarung mehr besteht. Da beide Parteien weiterhin an einer Einigung interessiert sind, werden die Verhandlungen Anfang 2026 fortgesetzt.
Um den Druck auf Springer Nature aufrechtzuerhalten und eine Vereinbarung mit diesem Verlag zu erzielen, die dem Mandat entspricht, hat die Open-Science-Delegation von Swissuniversities Empfehlungen für Hochschulen verabschiedet.
Ab dem 1. Januar 2026:
- Zahlen Sie keine APCs für Open-Access-Veröffentlichungen in Springer-Nature-Zeitschriften: Diese Ausgaben außerhalb der Vereinbarung («costs in the wild») schwächen die Verhandlungsposition der Schweiz.
- Verzichten Sie bis auf Weiteres auf Veröffentlichungen in Springer Nature-Zeitschriften und ziehen Sie Alternativen in Betracht, die unter eine nationale Vereinbarung fallen.
- Nutzen Sie gegebenenfalls Ihre Position als Herausgeber von Springer Nature-Zeitschriften, um sich für eine aus Sicht der Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft bestmögliche Vereinbarung einzusetzen.
- Überprüfen Sie gegebenenfalls kritisch Ihre Tätigkeit als Gutachter; Gutachten für Springer Nature-Zeitschriften sollten nicht vorrangig behandelt werden.
Wenn Sie Fragen haben oder Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an uns!
5. Januar 2026