Immer häufiger verwenden Studierende im Unterricht ihre eigenen Laptops, und gleichzeitig hat sich die Nutzung generativer KI rasant verbreitet. Damit werden praktische Übungen und Prüfungen am Computer schnell zu einer echten Knacknuss.

Zur Lösung dieses Problems hat Florent Glück, Professor an der HEPIA, Nexus entwickelt – eine vorkonfigurierte, von der Hochschule kontrollierte VDI-Plattform. Bisher lief die Software auf einem einzigen Server, was die Anzahl der gleichzeitigen Nutzerinnen und Nutzer einschränkte.

Hier setzte die Arbeit von Aurélien Bulliard an: Der Absolvent des Studiengangs Informatik und Kommunikationssysteme (IKS) nahm das Clustering in Angriff. Sein Ziel: Die VDI-Plattform auf fünf Server zu verteilen, ohne dass die Leistung darunter leidet. Von der gründlichen Code- und Funktionsanalyse über die Konzeption einer vollständigen Systemarchitektur bis hin zur Migration auf eine Testinfrastruktur hat Aurélien alle Projektphasen erfolgreich gemeistert. Mittlerweile haben bereits mehrere Hochschulen, darunter die HTA-FR, Interesse an dem System bekundet.

Ein konkreter Beitrag für das Schweizer Bildungswesen!

28. September 2026