In Kürze

Energieeffizienz von Gebäuden und Stadtteilen

Jean-Philippe Bacher
Kompetenzinventar

Januar 2020 - Dezember 2020

Die Digitalisierung ist heute allgegenwärtig, und mit der ständigen Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie IKT (Information and Communication Technology ICT) entstehen neue Möglichkeiten für die Entwicklung und Umsetzung „intelligenter“ Dienste. Dadurch wird auch im Bereich Smart Building und Smart City, wo es insbesondere um die Gesamtoptimierung von Gebäuden bzw. Städten und die Interaktion mit den Nutzerinnen und Nutzern geht, die Entwicklung weiter vorangetrieben.

Intelligente Gebäude und Städte basieren auf dem Einsatz zahlreicher Sensoren, die Daten der verschiedenen technischen Systeme sammeln. Diese Informationen werden dazu verwendet, den Energieverbrauch besser zu überwachen und zu steuern und die Lebensqualität der Nutzerinnen und Nutzer zu verbessern.

Ein Technologiemonitoring ist in diesem sich ständig weiterentwickelnden Sektor unerlässlich. Zu den wichtigsten Herausforderungen gehören Datenschutz, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Interoperabilität der Systeme sowie die Integration neuerer Technologien in herkömmliche Gebäudeautomationssysteme.

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Bewertung jener am Markt angebotenen Lösungen, die die jüngsten Fortschritte der IKT (Cloud-Lösungen, API, IoT, MQTT-Protokolle usw.) im Bereich der Gebäudeautomation umsetzen. Ziel ist es, diese Komponenten und Architekturen zu testen, um ihre Leistungen und Grenzen zu bestimmen und dadurch ­– im Besonderen für das neue Smart-Living-Lab-Gebäude – die Wahl der geeigneten Lösungen zu erleichtern.

Die neuen Architekturen der derzeit angebotenen Gebäudeautomationssysteme integrieren die vor Ort vorhandenen Sensor- und Aktor-Netzwerke, die verschiedenen Kommunikationsprotokolle für die Datenübertragung sowie eine Cloud, in der diese Daten zwecks Analyse gespeichert werden und die mit einer Schnittstelle versehen ist, die ein intelligentes Management ermöglicht. Darüber hinaus bieten diese Architekturen Gateways zu Clouds und Anwendungen von Drittanbietern, sodass herkömmlichere Automatisierungsarchitekturen mit IoT-Objekten und -Diensten verbunden werden können. Zusätzlich wird manchmal Augmented Reality genutzt, wobei häufig Daten aus BIM-Modellen verwendet werden.

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